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Michael Holm

Michael Holm ist einer der erfolgreichsten deutschen Autoren und einer der großen Persönlichkeiten der deutschen Musikszene. Mit mehr als zwanzig Titeln, darunter Hits wie „Barfuss im Regen“, „Mendocino“ oder „Tränen lügen nicht“, war er zwischen 1969 und 1981 in den deutschen Verkaufscharts, mit sieben davon in den TOP 10. Zudem war er mit seinem weltweit erfolgreichen New Age Projekt CUSCO dreimal für den Grammy nominiert. Ein Lebenswerk, das beeindruckender nicht sein kann.  

Vor allem aber ist Michael Holm ein Geschichtenerzähler. Einer der uns heitere Geschichten erzählt, aber auch einer, der den Mut hat, uns traurige oder nachdenkliche Geschichten zu präsentieren, die jedoch alle einen kleinen Hoffnungsschimmer in uns zurücklassen. Und das in einer Zeit, wo immer mehr Menschen ihre Hoffnung verlieren und kaum noch Zeit für Geschichten haben. Dabei wünschen wir uns doch wieder „echte“ Geschichten, wie die von „Lucille“ oder von „El Lute“. So ist Michael Holm auch auf seinem neuen Album seinem unverkennbaren musikalischen „Erzählstil“ treu geblieben. Direkt unter die Haut geht seine „Beziehungs“-Ballade „Tausend Lügen“, wenn sich die wunderbare Alltagspoesie des Refrains musikalisch entfalten darf: „Gibt es noch Liebe nach tausend Lügen, wenn Illusionen wie Rauch verfliegen, kann man Enttäuschung und Angst besiegen, oder bleibt man allein, kalt wie ein Stein.“ Wer in diesen ersten Song – und gleichzeitig auch erste Single dieses Albums – eingetaucht ist, der wird sich nicht mehr losreißen können von den Geschichten des Michael Holm

Dann lassen wir uns mit seinem „St. Pauli Shuffle“ nur allzu gern auf Hamburgs Reeperbahn entführen und träumen uns mit seiner deutschen Version des Welthits „El Condor Pasa“ nach Südamerika oder lassen uns mit seiner Fussballhymne „Schwarz-Rot-Gold“ in die begeisternde WM-Zeit zurückversetzen. Und natürlich lauschen wir wieder einmal gebannt seinen einfühlsamen Geschichten, wie der des „Märchenprinzen“, in der es um eine verschenkte Vater-Sohn-Beziehung geht. Beeindruckend auch seine Geschichte um den Verlust der Authentizität und persönlichen Freiheit in „Das Gefühl frei zu sein“ und wunderbar komisch seine „High Society“-Story, die das Verona Feldbusch/Daniela Katzenberger-Phänomen erfrischend heiter kommentiert. Michael Holm nimmt eben auch hier kein Blatt vor den Mund. Diese Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit, die nicht nach Formattauglichkeit und Trends schielt, würden wir uns heute auch bei vielen Politikern wünschen. Dass er neben seinem neuen Album auch so ganz nebenbei noch ein Musical komponiert hat, wundert uns bei dem Multitalent nicht. Der als Bonus-Track ausgewiesene Titel „Zeit“ auf dem Album stammt aus diesem Musical, das uns einlädt, seine Welt der magischen Geschichten live zu erleben. Wir dürfen gespannt sein! 
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