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Hannah

Hannah (31) ist eine stolze, starke junge Frau, die weiß, wie es ist, tief am Boden zu liegen und doch wieder aufzustehen. Sie lebt in Mils, einem kleinen idyllischen Ort in Tirol, in der Nähe von Innsbruck. Hohe Berge umringen das Örtchen und so zieht es Hannah immer wieder auf die Gipfel, um dort ihren Gedanken freien Lauf lassen. Hannah ist eine intelligente, moderne aber auch traditionsbewusste Frau.

Nahezu alle Songs des neuen Albums „Weiber es isch Zeit“ tragen autobiografische Züge, sind Teil ihrer Geschichte und nah an der persönlichen Wirklichkeit gebaut. Die starke, selbstständige Frau ist hier sicher das Leitmotiv, doch ist Hannah deshalb eine „männerfressende“ Feministin? „Na, goar net! Ich bin eigentlich ganz traditionell. Aber mein Leben hat mich geprägt“, erklärt Hannah. „Der Albumtitel ist zwar kämpferisch und geht auf den Schlachtruf ‚Mander es isch Zeit‘ des Tiroler Freiheitskämpfers und Nationalhelden Andreas Hofer zurück. Es brauchte dringend ein weibliches Pendant für diesen Satz“, schmunzelt Hannah. „Es ist Zeit der Männerwelt zu sagen, dass wir Weiber stark sind, aber ebenso verletzlich und gefühlvoll. Das macht die moderne Frau aus.“

Die musikalische Ausrichtung von „Weiber es isch Zeit“ ist vielfältig gestrickt. Die Produktion, für die wieder Willy Willmann an den Reglern saß, lässt klanglich nichts zu wünschen übrig. Auf der einen Seite sind da rockige, kernige Kracher, häufig auch mit volksmusikalischen Einflüssen versehen und auf der anderen Seite ruhige, gefühlvoll- ehrliche Balladen.

Die erste Single „Zoags mir“ war bereits ein Top-10-Erfolg in den Austria-Airplaycharts. Sie bildet den Auftakt des Albums und rollt den Nachfolger-Songs den Teppich aus, die wie „I halts nit aus“ rockig-progressiv mit emotionalem Tiefgang oder wie „Soll i die Engerl sein“ rhythmisch und temperamentvoll sind. Auch einfühlsame Songs wie „Jetzt oder nie“, „Schön, dass es dich gibt“ oder volxmusikalisch rockig-boarische wie „Die Diandljäger“ oder „Bua nimm dein Huat“ prägen das musikalische Konzept.